26. Januar 2026 | IMMANO Blog Team
Die Schweiz geht 2026 in ein Jahr, in dem Behörden eine weitere Verschärfung der Wohnungsknappheit erwarten, obwohl das Zinsumfeld sehr tief bleibt.
Für Käuferinnen und Käufer entsteht ein Paradox: günstigere Finanzierung kann die Nachfrage zusätzlich anheizen, was Preise und damit den nötigen Eigenmittelbetrag erhöht.
Dieser Beitrag zeigt die Treiber, die Folgen für Hypotheken und was du in der Praxis realistisch vorbereiten solltest.
Die zentrale Herausforderung bleibt: Nachfrage wächst in vielen Regionen schneller, als neue Wohnungen dort entstehen können, wo Menschen tatsächlich wohnen und arbeiten möchten.
Das wirkt direkt auf den Hypothekenmarkt: Steigende Preise führen zu höheren Hypothekarbeträgen und zu mehr Eigenmitteln, die in Franken gerechnet erbracht werden müssen.
In einem Umfeld mit sehr tiefem Leitzins sind SARON-Hypotheken häufig die günstigste Variante, tragen aber ein Zinsrisiko. Festhypotheken sind teurer, bringen dafür Planbarkeit.
Kernpunkt: In einem Knappheitsmarkt sind Kaufpreis und Eigenmittel oft entscheidender als ein kleiner Zinsunterschied.
Wichtiger als der Tiefstzins sind Struktur, Tragbarkeit, Reserven und ein sauberer Stress-Test.
Schon moderate Preissteigerungen verändern die Rechnung spürbar. Wenn der Preis steigt, aber deine Eigenmittel gleich bleiben, muss die Hypothek höher werden, und die Tragbarkeit verschlechtert sich schneller als viele erwarten.
Tiefe Zinsen können Sicherheit vorgaukeln. Die teuersten Fehler entstehen meist, wenn man zu knapp plant und zu optimistisch rechnet.
Wenn du 2026 kaufen oder erneuern willst, zählt vor allem: finanzierungsbereit sein. Gute Objekte haben oft mehrere Interessenten, und Vorbereitung kann der entscheidende Vorteil sein.
Nächster Schritt: Wenn du eine Hypothek willst, die zu Budget und Risiko passt, rechne früh sauber durch und strukturiere die Finanzierung vorausschauend.
Interner Link: IMMANO Hypotheken-Übersicht
Externe Referenz: Swiss authorities zur Wohnungsknappheit 2026